Ob in zwischenmenschlichen Beziehungen oder im Umgang mit sich selbst: Mitgefühl scheint immer mehr zu verschwinden. Der gesellschaftliche Standard, wie wir einander begegnen, wird spürbar kälter.
Schon früh zeigt sich das oft – je nach Erziehung und Umfeld entwickeln viele Menschen eher egozentrische Verhaltensweisen. Empathie bleibt dabei auf der Strecke. Es zählt nur das eigene Wohl oder höchstens das der engsten Bezugspersonen. Der Rest? Ist scheinbar egal.
Man begegnet Mitmenschen mit Ignoranz, Gehässigkeit oder Arroganz – erwartet im Gegenzug aber das größte Verständnis, wenn man selbst leidet. Diese Diskrepanz ist erschreckend.
Doch: Veränderung beginnt bei uns selbst.
Wer regelmäßig reflektiert, seine eigenen Schattenseiten erkennt und bewusst an ihnen arbeitet, verdient echten Respekt. Denn es braucht Mut, sich selbst ehrlich zu begegnen.
Wenn du dich bemühst, ein Mensch mit Rückgrat, Herz und guter Moral zu werden – dann kannst du stolz auf dich sein. Genau das ist der Weg.
Diejenigen, die anderen das Leben schwer machen, weil sie selbst voller Schmerz oder Unzufriedenheit sind, sollten lernen zu heilen. Denn das, was sie anderen antun, ist emotional belastend, teilweise sogar toxisch.
Empathie ist keine Superkraft.
Sie ist erlernbar. Für jeden.
Ob jung oder alt, verletzt oder stark – ein schweres Leben ist keine Entschuldigung, selbst zu einem kalten Menschen zu werden.
Denn am Ende hat jeder die Entscheidung:
Was für ein Mensch will ich heute sein?
Keine Ausreden.

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